FCA Group Verkauf. Volvo Eigentümer Geely dementiert.

Die Fiat-Chrysler Gruppe steht seit einiger Zeit zum Verkauf. Die potentiellen Interessenten sollen aus China stammen. Das berichtet die Automotive News mit Verweis auf eigene Quellen. Unter den möglichen Käufern soll sich auch die Geely Holding befinden.

Geely Gruppe weltweit. Bild: Geely

Der FCA Group Verkauf wäre die größte Übernahme durch Chinesen im Automobil Sektor bisher.

Automotive News nennt Dongfeng, Geely, Great Wall und die Guangzhou Automobile Group als in Frage kommende Käufer. Zum Verkauf stehen die Marken Fiat, Chrysler, Dodge, Jeep und Ram. Vor allem die legendäre  Marke Jeep genießt in China ein hohes Ansehen. Ausgenommen sind Alfa Romeo und die Nobel-Marke Maserati. Sie sollen, ähnlich wie zuvor bei Ferrari, in einem eigenen Verfahren angeboten werden. Die FCA Holding, kontrolliert durch die Agnelli Familie, verspricht sich davon einen höheren Ertrag.

Die FCA Group ist, im Vergleich zu Volvo Cars, ein großes Investment. 162 Produktionsstätten rund um den Globus, 82 Entwicklungs- und Forschungs-Zentren und ein weltweit agierendes Händler-Netzwerk stehen auf der Haben-Seite. Alleine in den USA stehen 2.600 Partner unter Vertrag. Es soll, so schreibt die Automotive News, die Größe sein, welche die Übernahme für die Chinesen so interessant macht.

Politischer Wille und Druck aus Peking soll die Übernahme Pläne voran treiben. Der FCA Group Verkauf könnte aber auch einige Probleme aufwerfen. Die Frage wäre, wie die Politik in den USA reagieren wird, wenn Investoren aus China eine so ur-amerikanische Automarke wie Dodge oder Jeep übernehmen will?

Volvo Eigentümer Geely ist entgegen aller Gerüchte aussen vor. Gui Shengyue, Executive Director von Geely Automobile hat heute jedes Interesse an der FCA Group öffentlich dementiert. Die Geely Holding plant nicht den Erwerb der FCA Group.

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