J.D. Power Studie. Volvo Nummer 1 bei Kundenzufriedenheit.

Volvo ist in Deutschland die Nummer 1 bei Kundenzufriedenheit im Premium Segment. Damit konnte der schwedische Hersteller seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen und sich sogar noch verbessern. Laut Volvo Pressemeldung stieg der Index im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 23 Punkte.

Volvo Nummer 1 bei Kundenzufriedenheit 2017. Bild: Volvo Cars

In der aktuellen Kundenzufriedenheits Studie ermittelt J.D. Power die Zufriedenheit von Autofahrern in Deutschland mit den Werkstattleistungen der offiziellen Vertragspartner. Bewertet werden dabei die Servicequalität, der Serviceberater, die Serviceeinrichtung sowie Aspekte rund um Terminvereinbarung und Fahrzeugabholung. Von Februar bis April 2017 wurden dazu 8.329 Autofahrer befragt, deren Fahrzeug zwischen Februar 2014 und April 2016 neu zugelassen wurde.

Kundenzufriedenheit: Volvo liegt über dem durchschnittlichen Indexwert.

Das Ergebnis der aktuellen Studie zeigt eine hohe Zufriedenheit der Volvo Fahrer mit ihren Werkstätten und deutschen Autohäusern. Mit 790 Punkten liegt die Marke deutlich über dem durchschnittlichen Indexwert im Premium-Segment von 772, während der Durchschnitt der Volumenmarken 750 Punkte beträgt.

Eine hohe Zufriedenheit hat wiederum einen großen Einfluss auf künftige Kaufentscheidungen. 72 Prozent der Kunden, die mit den Leistungen des Händlers äußerst zufrieden sind, wollen ihr nächstes Fahrzeug definitiv beim gleichen Händler kaufen oder leasen; 79 Prozent von ihnen wollen den Betrieb zudem auf jeden Fall weiterempfehlen.

Volvo Personal Service, Kundenzone. Bild: Volvo Cars

Als wesentliche Ergebnisse der Studie sieht J.D. Power zwei Aspekte: Zum einen wird die Zufriedenheit der Kunden durch herkömmliche Annehmlichkeiten wie kostenlose Snacks und Getränke sowie die Bereitstellung eines Cafés erhöht, zum anderen durch neue digitale Dienste und eine entsprechende Infrastruktur wie kostenlosen WLAN-Zugang in den Serviceeinrichtungen des Händlers.

Die hohe Zufriedenheit der Volvo Kunden bestätigen auch frühere Ergebnisse von J.D. Power: Bei der sogenannten Vehicle Ownership Satisfaction Study (VOSS) feierte Volvo neben Podiumsplatzierungen sowohl 2011 als auch 2013 den Gesamtsieg, 2014 fuhr die schwedische Premium-Marke zudem einen Klassensieg in der Oberklasse ein.

Top in Deutschland. Probleme in Nordamerika

Für Volvo Deutschland ist das erfreuliche Ergebnis der J.D. Power Studie eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses. Ein anderes, weitaus schlechteres Abschneiden gab es vor einigen Tagen bei einer weiteren J.D.Power Studie in den USA.

4 Gedanken zu „J.D. Power Studie. Volvo Nummer 1 bei Kundenzufriedenheit.

  • 28. Juni 2017 um 18:00
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    In Sachen Kundenzufriedenheit möchte ich anmerken, dass sich dies in meinen Erlebnissen mit der Volvo Deutschland Kundenbetreuung – hier speziell dem GF Thomas Bauch –
    sowie auch dem GF meines Händlers völlig anders dargestellt hat.

    Problemthema waren in 2016 die gebrauchte und sehr lauten Conti-Reifen an meinem neuen (!) XC90,
    entsprechende Kommentare gab ich hierzu in 2016.
    Eine Benotung erspare ich mir hier, sie ist jedenfalls für die Vorgenannten sehr negativ !

    Meine örtliche Vertragswerkstatt – nicht der Händler – verdient nach wie vor die Note 1.

    Das Thema laute Conti-Reifen wird jetzt auf meine Kosten erledigt, es kommen bessere (!) Reifen drauf.

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  • 28. Juni 2017 um 19:33
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    Wenn ich mit meinem Auto in die Werkstatt muß, dann ist etwas kaputt oder nicht voll funktionsfähig. Es kostet dann Geld, viel Geld, denn der Händler muß seinen ganzen Apparat über die Werkstattleistung erwirtschaften. Je kleiner der Apparat, desto günstiger ist die anschließende Rechnung. Also, ich habe nicht die Zeit einen Event daraus zu machen, Ich benötige keinen Designerstuhl und keinen extra Teppich. Ich will auch nicht in der Werkstatt meinen Bürokram machen, ich benötige ein funktionsfähiges Auto und diese möglichst schnell. So einfach…

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    • 28. Juni 2017 um 20:02
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      Da stimme ich absolut zu. Die Autoindustrie sieht das allerdings nicht so. Die Erlebniswelt rund um das Auto ist Teil einer jeden Markenstrategie. Ob es dem Kunden gefällt – oder nicht.

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  • 28. Juni 2017 um 21:15
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    Die Erlebniswelt wird wahrscheinlich immer wichtiger um sich in der Markenwelt zu unterscheiden. Wenn alles mit Elektrofahzeugen unterwegs ist ( was ich nicht hoffe), ist die Differnzierung schwerer als heute.

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