Klingt Lynk & Co wie Lincoln? Ford sieht das so…

Die Volvo Schwestermarke Lynk & Co bereitet die internationale Expansion vor. In den USA stösst der Antrag zur Eintragung der Marke aber auf Wiederstand. Denn die Ford Motor Company hat gegen die Eintragung Einspruch eingelegt.

Lynk 01 Concept. Bild: Lynk & Co

Sie hat nun Zeit bis zum 15. November um eine Begründung vorzubringen. Gegenüber der Automotive News weist die Ford Motor Company auf eine Verwechslungsgefahr für den Kunden hin. Die Aussprache beider Namen klinge ähnlich, und Ford müsse sowohl die 100-jährige Geschichte der Marke Lincoln, als auch die Kunden schützen.

Lynk & Co startet im November den Vertrieb in China, in Europa sollen die Fahrzeuge 2019 verfügbar sein. Der Start in Nordamerika wird im Anschluss erfolgen. Das Angebot von Lynk & Co basiert auf der Technik von Volvo, die Schweden werden deshalb als Aktionär bei der neuen Marke einsteigen.

Erste Lynk 01 Testfahrt in Schweden

In Schweden fand während dessen die erste Probefahrt in einem Lynk 01 SUV statt. DI durfte, als erstes Medium weltweit, das SUV der Volvo Schwestermarke fahren. Das ist ungewöhnlich, handelte es sich dabei doch um ein Fahrzeug aus der Vorserie. Die sind in der Regel für Journalisten tabu.

Das Ergebnis war, wenig überraschend, entsprechend durchwachsen. Der Lynk 01, der in weiten Teilen auf dem Volvo XC40 basiert, benötigt nach Meinung der DI Redakteure noch etwas Feinschliff. Besonders die unharmonische Abstimmung zwischen Motor und Automatik-Getriebe wurde kritisiert. Im Lynk 01 kommen unter anderem die neuen 3-Zylinder Motoren von Volvo zum Einsatz. Bis zum Start der Produktion im chinesischen Volvo Werk bleibt also noch einiges zu tun.

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