Supersportwagen Hersteller Koenigsegg mit neuem Rekord

Der einzigste schwedische Hersteller von Supersportwagen, Koenigesegg aus Ängelholm, meldet einen neuen Rekord. Nach einem starken Jahresabschluss 2015 konnte der Umsatz 2016 erneut gesteigert werden. Und die Perspektive für die weitere Zukunft bleibt vielversprechend.

Koenigsegg Regera, Genf 2017. Bild: Koenigsegg

4 Jahre Lieferzeit für den Koenigsegg Regera

Gegenüber dem Jahr 2015 konnte Koenigsegg den Umsatz von 137 Millionen Schwedenkronen auf 208 Millionen (214 Millionen €) steigern. Der Gewinn fiel nach 11.9 Millionen Schwedenkronen 2015 mit aktuell 10.5 Millionen (1.02 Millionen €) etwas niedriger aus.

Als Grund für den Rückgang nennt Koenigsegg gegenüber DI Wechselkurs Schwankungen, sowie fortgesetzte Investitionen in die Expansion des Unternehmens. Die Perspektiven für Koenigsegg sind gut. Der neue Regera, von dem 80 Exemplare hergestellt werden sollen, erfreut sich einer starken Nachfrage. Koenigsegg meldete kürzlich die komplette Produktion als ausverkauft. Die aktuelle Lieferzeit beträgt 4 Jahre, Tendenz steigend. Die Produktion eines Regera beträgt 6 Monate, er wird in höchste Qualität und Handarbeit in Ängelholm hergestellt.

Nachfolger des Agera kommt zum Jahresende

Die Zukunft bei Koenigsegg geht stark in Richtung Elektrifizierung. Der Nachfolger des aktuellen Agera, dessen Namen noch nicht feststeht, wird dem vermutlich Rechnung tragen. Der neue schwedische Supersportwagen wird zum Jahresende erwartet.

Christian von Koenigsegg gründete die Marke im Jahr 1991. Er war damals erst 22 Jahre alt. Aktuell arbeiten rund 150 Mitarbeiter in der Supersportwagen-Manufaktur in Ängelholm. Um die starke Nachfrage zu bedienen expandiert das Unternehmen weiter. Durchschnittlich wird pro Woche ein zusätzlicher Mitarbeiter neu eingestellt. Die schwedischen Supersportwagen von Koenigsegg werden in 16 Ländern der Welt vertrieben.

2 Gedanken zu „Supersportwagen Hersteller Koenigsegg mit neuem Rekord

  • 4. August 2017 um 14:07
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    Warum hatte sich eigentlich Herr Koenigsegg damals bei der Saab Übernahme zurück gezogen?

    Antwort
    • 4. August 2017 um 15:26
      Permalink

      Eventuell hatte man, im Gegensatz zu Herrn Muller, das Kleingedruckte gelesen. Die Entscheidung war jedenfalls richtig, Koenigsegg ist erst seit 2015 stabil mit schwarzen Zahlen. Saab wäre eine Nummer zu groß gewesen, vor allem ohne staatliche Unterstützung.

      Antwort

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