500 neue Jobs bei Volvo

Am nächsten Dienstag wird Volvo den neuen XC90 enthüllen. Es ist die vielleicht bedeutendste Premiere der letzten Jahre, am neuen Modell hängt die Zukunft der Marke. Volvo CEO Hakan Samuelsson gab sich am gestrigen Vormittag kämperisch und optimistisch, was die Entwicklung des schwedischen Autoherstellers angeht.

Volvo Werk Torslanda
Volvo Werk Torslanda

Prognosen gehen von einem Absatzwachstum von 10 % in diesem Jahr aus. Hält die Entwicklung an, dann wird das Werk Torslanda in den 3-Schicht Betrieb wechseln. Für die Region bedeutet das 500 neue Arbeitsplätze, die zusätzlich geschaffen werden könnten.

Während es in Schweden, auf einigen europäischen Märkten, und in China rund läuft, ist Nordamerika hingegen eine einzige große Volvo Problemzone. Hakan Samuelsson erwartet, dass vom neuen Volco XC90 ein Drittel der Produktion auf den nordamerikanischen Markt gehen wird. Um den Erfolg zu garantieren wird, so kündigt er an, Volvo bei den Leasingraten sehr offensiv vorgehen. Das große SUV ist der erste Baustein für das Comeback der traditionsreichen skandinavischen Marke auf dem einstmals so starken Markt. Langfristig strebt Volvo wieder einen Absatz von 100.000 Fahrzeugen in Nordamerika an. Bis zu welchem Zeitpunkt, das wollte oder konnte Volvo CEO Hakan Samuelsson gestern nicht sagen.

Die Lage bei Volvo hat sich gedreht, in eine positive Richtung. Damit das so bleibt, mahnt Hakan Samuelsson, braucht Schweden eine stabile Regierung. Im September laufen die Wahlen zum schwedischen Reichstag, und Samuelsson schaut mit Sorge auf die nationalen Probleme, wie die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Auch die mögliche, höhere Besteuerung von Dienstwagen könnte sich negativ auf die Entwicklung von Volvo auswirken. In Schweden gehen 70 % der verkauften Volvo Neuwagen an gewerbliche Abnehmer.

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