Aston Martin – 10 neue Derivate in den nächsten 2 Jahren

In einem Interview mit der Financial Times (FT) bestätigt Aston Martin CEO Tobias Moers 10 neue Derivate bestehender Modelle in den kommenden zwei Jahren. Oberste Priorität hat der Aston Martin DBX. Vom dem neuen SUV soll es zwei weitere Varianten geben. Denkbar ist, das eine davon könnte rein elektrisch sein wird.

Aston Martin - 10 Derivate in den kommenden 2 Jahren
Aston Martin Vantage

Die Technik für die Derivate stellt Mercedes. Die Schwaben sind mit 20 % an Aston Martin beteiligt und liefern über AMG die Motoren bis auf den V12. AMG Motoren sollen in Zukunft nicht mehr nur von der “Stange” kommen, sondern besser auf die speziellen Anforderungen bei AM zugeschnitten sein, sagt Moers.

Aston Martin wird in Zukunft wieder mehr im eigenen Unternehmen entwickeln und das Engineering Outlet am Nürburgring stärken. Der Plan aus Lagonda eine Marke für Elektrofahrzeuge zu machen ruht für den Moment. Kritisch ist die Zukunft des V12 Motor. Die Euro 7 Abgasnorm könnte sein Ende bedeuten, die Anpassung sei schwer. Allerdings, so Moers, gebe es auf der ganzen Welt Liebhaber von V12 Motoren. Das wäre ein guter Grund, das Aggregat vor dem Ende zu bewahren.

In einem weiteren Artikel beleuchtet die FT die aktuelle Kostensituation bei Aston Martin. Großaktionär Lawrence Stroll zieht Kostensenkungen in Betracht, nachdem der Hersteller jetzt zwei Werke hat. Die neue Fabrik in St. Athan, Wales, produziert den neuen DBX. In Gaydon werden alle anderen Modelle gebaut. Stroll soll mit der Situation unzufrieden sein und versuchen eine Effizienzsteigerung zu erreichen.

So soll angedacht sein, alle Fahrzeuge nur noch in Wales lackieren zu lassen, wo die moderneren Anlagen zur Verfügung stehen. Die Schließung eines Werks sei aber kein Thema, so Stroll gegenüber der FT.

Mit Bildmaterial von Aston Martin

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