Aston Martin – Verbrenner auch über das Jahr 2030 hinaus

In der Autoindustrie tobt der Richtungskampf. Volvo CEO Samuelsson spricht sich offen für ein Verbrenner Verbot aus, um die Transformation in Richtung Elektromobilität weiter zu beschleunigen. Ein deutscher Hersteller bewegt sich relativ unbemerkt in Richtung synthetischer Kraftstoffe, und Aston Martin bekennt sich weiter zum Verbrenner.

Die Aston Martin Legacy Collection
Die Aston Martin Legacy Collection

Das ist mehr als nur bemerkenswert. Denn wenn Aston Martin Großaktionär Lawrence Stroll vom Verbrenner spricht, dann meint er auf keinen Fall eine Hybrid Lösung. Er spricht von Sportwagen mit Verbrennungsmotoren, so wie sie traditionell in Gaydon seit Ewigkeiten von den Bändern laufen.

Natürlich, auch Aston Martin wird elektrisch. Der erste rein elektrische Sportwagen der Marke wird vor 2026 erwartet. Aber im Verbrenner liegen die Wurzeln und die Identität der Marke. Einen gewissen Kreis von Enthusiasten wird man auch nach 2030 damit bedienen.

Aston Martin beglückte die Kunden in der Vergangenheit immer wieder mit Kleinserien und speziellen Kollektionen. Zuletzt machte der Hersteller mit der “Vantage Legacy Collection” von sich reden. Drei Aston Martin Vantage Sportwagen mit Rennvergangenheit, die als Kollektion zum Verkauf stehen.

Für die Zukunft kann Aston Martin auf Verbrenner und Hybrid Lösungen von AMG Mercedes zurückgreifen. Die Stuttgarter sind am britischen Hersteller mit 20 % beteiligt. Und auch der neue Boss in Gaydon kommt von AMG. Es wird interessant sein zu erfahren, wie die Briten da reine Verbrenner in ihrer Palette unterbringen werden.

Mit Bildmaterial von Aston Martin

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