Autonomes Fahren in Göteborg

Das “Drive me” Projekt nimmt die Zukunft automobiler Mobilität vorweg. Sagt Volvo. In Göteborg ist eine Flotte von 100 Volvos täglich unterwegs um unter Alltagsbedingungen autonomes Fahren zu erproben.

Volvo "Drive me" Projekt. Autonomes Fahren in Göteborg
Volvo “Drive me” Projekt. Autonomes Fahren in Göteborg

Die Fahrzeuge der Testflotte, und das ist die Besonderheit dieses Projekts, befinden sich in Kundeneinsatz. Eine Erprobung unter realistischen Bedingungen, jeder Wagen fährt in etwa 50 Kilometer täglich durch die Stadt. Die Volvos auf den Teststrecken sind “hochautonom” unterwegs. Sie erfassen selbstständig Verkehrsdaten, passen die Geschwindigkeit an, folgen den Spuren.

Das “Drive me” Projekt läuft in Zusammenarbeit mit den Behörden, der Stadt Göteborg und “echten” Kunden. Die ausgesuchten Strecken sind die typischen Ausfallstrassen und Autobahnen, die täglich von den Pendlern in der zweitgrößten Stadt Schwedens genutzt werden. Die Szenarien des Projekts sind der tägliche Stau, und das erhöhte Verkehrsaufkommen zu den üblichen Zeiten.

Volvo und die Behörden wollen damit technologische Führerschaft beweisen, denn autonomes Fahren wird ein Thema der automobilen Zukunft sein. Nachhaltige Mobilität, mit Stauumfahrung oder Vermeidung, sinnvoller Nutzung knapper Verkehrsflächen, Schonung von Umwelt-Ressourcen, beschäftigt alle Autohersteller.

Das Göteborger Projekt ist im Moment einzigartig, durch die Menge der Fahrzeuge und deren Einsatz unter realen Alltagsbedingungen mit ganz normalen Kunden.

Autonomes Fahren, ein Wegweiser in die Zukunft oder der digitale Overkill? “Drive me” ist sinnvoll, denn der Fahrspass soll trotzdem auch zukünftig nicht zu kurz kommen. “Drive me” entlastet den Fahrer, wenn er es für sinnvoll hält. Es hilft in gewissen, lästigen Verkehrssituationen, wie beim täglichen Stau im Berufsverkehr. Es parkt das Fahrzeug selbstständig ein. Es entmündigt nicht. Denn wenn man mag, dann schaltet man das autonome System ab und bestimmt selbstständig wie  man fahren möchte.

So weit klingt die Zukunft recht gut. Bleibt nur die Frage der Bewegungsdaten, die in Zukunft auf dem Volvoserver landen werden. Was macht man in Göteborg mit unseren Daten? Eine wichtige Frage für die Zukunft.

/beitrag@lennart

/bilder/video@volvocars

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