Geely: Weitere Investitionen in Schweden und Volvo

Vor 10 Jahren übernahm Geely Volvo Cars. Der Start war nicht einfach, die Skepsis überwog. Aber nach 10 Jahren zieht man bei Geely ein positives Fazit. Das könnte für beide Seiten gelten, den Schweden hat seit dem mit 10.000 neuen Arbeitsplätzen von den Investitionen stark profitiert.

Geely Design Center

Weitere Investitionen in die Entwicklung

Investiert werden soll auch weiterhin sagte der CEO der schwedischen Geely Holding Hans Oscarsson im Interview. Der Schwerpunkt zukünftiger Investitionen wird auf technologischen Entwicklungen liegen, wo Schweden bereits eine starke Basis für Geely bildet. Zusätzliche Arbeitsplätze können so entstehen. Als ein gelungenes Beispiel nennt er die Ingenieur-Gesellschaft CEVT, die weltweit für die Geely Gruppe am Standort Göteborg forscht und entwickelt.

In der Produktion sieht Oscarsson die Zukunft in der Optimierung bereits vorhandener Ressourcen. Er will aber Investitionen in einen Ausbau der Kapazitäten nicht gänzlich ausschließen. Geely jedenfalls sei langfristig orientiert. Was in den letzten 10 Jahren offensichtlich geworden sei.

Eine offene Frage ist in Schweden die mögliche Fusion von Volvo Cars und Geely. Volvo würde die rechtliche Eigenständigkeit verlieren und wäre wahrscheinlich keine schwedische Aktiengesellschaft mehr. Befürchtet werden in Göteborg der Verlust von Arbeitsplätzen und das Abwandern von Kompetenzen nach China.

Im Moment sind die Pläne der Fusion nur vertagt, aber nicht aufgeschoben. Oscarsson teilt die schwedischen Bedenken nicht. Er hat “überhaupt keine Angst”, dass etwas nach China verlagert werde.

Mit Bildmaterial von Geely

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