Gute Nachrichten für Volvo in Skövde – Wirbel in Schweden

Aus Schweden kommen gute Nachrichten für das Volvo Motorenwerk in Skövde. Außerdem sorgt Volvo für Wirbel im Handel und verändert in der Heimat die Vertriebsstrukturen grundlegend. Dafür nimmt der Hersteller viel Geld in die Hand und baut ein eigenes Vertriebsnetz auf.

Volvo Motorenwerk in Skövde
Volvo Motorenwerk in Skövde

Volvo baut Elektromotoren in Skövde

Gute Nachrichten gibt es kurz vor Weihnachten für die Mitarbeiter der Motorenfabrik in Skövde. Volvo beendet ein Phase der Unsicherheit und wird in Zukunft Elektromotoren im Werk herstellen lassen. Dafür investiert das Unternehmen 700 Millionen Kronen (ca. 68.3 Millionen €). Die Fabrikation traditioneller Verbrenner wird Volvo in eine eigene Gesellschaft auslagern. Das Unternehmen mit dem Namen Powertrain Engineering Sweden AB soll mit der Motorenfertigung von Geely zusammengelegt werden.

Volvo kauft Bra Bil Anteile

Volvo Cars pflügt den schwedischen Autohandel um. Mit Bilia wurde dem größten Händler in Schweden gekündigt. Mit dem Kauf von Upplands Motors und der Übernahme von Bra Bil schmiedet der Hersteller seinen eigenen Vertriebskanal. Der Kauf der noch ausstehenden Bra Bil Anteile zur soll kurz vor dem Vollzug stehen, meldet Dagens PS.

Die Aktion kostet Volvo etliche Millionen und mit der neuen Handelsstruktur würde der Hersteller den Vertrieb in Schweden faktisch kontrollieren. Schon jetzt ist Bra Bil marktführend im Verkauf von Produkten der Volvo Tochter Polestar

Design muss sich ändern

Die Aussage von Volvo CEO Samuelsson, dass sich das Design der SUV verändern müsse, greift auch Björn Anwall, Verantwortlicher für die EMEA Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) bei Volvo Cars auf. In einem Interview mit Autocar fordert er ebenfalls eine Anpassung der Aerodynamik und der Funktionalität.

Außerdem berichtet er, dass Volvo Cars sein Abo-Modell mit elektrischen Fahrzeugen weiter ausbauen wolle. Der Erwartung nach mehr Flexibilität erteilt er eine Absage. Er sehe nicht, dass Kunden ihre Fahrzeuge wie “Unterwäsche” wechseln wollen. Eine größere Reichweite und schnellere Ladezeiten seien die Antworten, die Volvo in Zukunft geben werde.

Plug-in-Hybride sind für Volvo, laut Anwall, nur eine Lösung für den Übergang. Die Frage sein nur, wie lange diese Phase bis hin zu rein elektrischen Fahrzeugen anhalten werde. 5 oder 10 Jahre, er könne es nicht sagen.

Mit Bildmaterial von Volvo Cars

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