Koenigsegg FreeValve. Zukunft für den Verbrenner.

Das renommierte amerikanische Popular Science Magazin hat die Koenigsegg FreeValve Technologie als eine der 10 wichtigsten automobilen Innovationen des Jahres 2016 ausgezeichnet. Die revolutionäre Technik aus Ängelholm verhelfe dem Verbrenner zu einem neuen Leben.

Free Valve Technologie. Bild: Koenigsegg AB
Free Valve Technologie. Bild: Koenigsegg AB

Seit mehr als einem Jahrhundert sind Nockenwellen für den Ventiltrieb zuständig. Koenigsegg FreeValve Technologie verzichtet auf den Einsatz von Nockenwellen und steuert die Ventile statt dessen elektro-hydraulisch. Die Schweden befreien dadurch die Ein- und Auslassventile der Verbrenner von dem Nachteil begrenzter Steuermöglichkeiten. Jeder Zylinder ist per FreeValve separat ansteuer- und kontrollierbar.

FreeValve Technologie für Qoros

Die Vorteile sind ein geringerer Verbrauch. Selbst mit dem Verzicht auf eine Aufladung per Turbo oder Kompressor erreicht die neue Technik eine höhere Literleistung als konventionelle Konzepte. Der Hersteller von Supersportwagen aus Ängelholm zeigte seine FreeValve Technologie erstmals in einem Concept Auto der chinesischen Marke Qoros. Der vorgestellte Vierzylinder soll auf eine Leistung von 250 PS kommen.

Der chinesische Autohersteller will auch als erster Anbieter weltweit die schwedische Technologie in Serie bringen. FreeValve AB und Qoros arbeiten zur Zeit gemeinsam an der Produktionsreife der Motoren. Die FreeValve AB wurde im Jahr 2000 als Tochter von Koenigsegg gegründet. Alle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten finden in den Laboren der Koenigsegg AB statt. Mittlerweile entwickelt das Unternehmen schon die 6. Generation von FreeValve Motoren, die den Verbrenner revolutionieren, und seine Zukunft sichern soll.

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