Neue Geely Fabrik soll Polestar Elektroautos bauen

Eine neue Fertigung für Elektroautos in Chongqing plant Geely. Dafür gründet der Konzern eine weitere Gesellschaft, welche im alleinigen Eigentum von Geely ist. Chongqing liegt am Zusammenfluss von Jangtse und Jialing im Südwesten des Landes und hat eine Einwohnerzahl von mehr als 30 Millionen Menschen.

Polestar Precept
Polestar Precept

Das Werk soll eine Kapazität von 30.000 Elektroautos im Jahr haben. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, in Bezug auf interne Quellen, eine mögliche Produktion für Polestar in dem neuen Werk. Hinter der Nachricht könnte die Produktion des Polestar Precept stehen.

Das erste selbst entwickelte Elektroauto der Volvo Tochter ist noch nicht bereit für die Produktion. Die Entwicklung läuft, aber für den Precept wurde von CEO Ingenlath bereits eine neue, klimaneutrale Produktionsstätte in China verkündet. Wann das Fahrzeug auf den Markt kommen wird, ist noch offen.

Eine ungefähre Prognose kann man aber geben. Die Entwicklung eines neuen Elektroautos benötigt rund 3 Jahre. Und neue Autofabriken entstehen im Reich der Mitte für gewöhnlich im Tesla-Tempo. Rund 12 bis 18 Monate von der Planung bis zur ersten Produktion sind normal, demnach könnte der Precept Ende 2022 oder Anfang 2023 auf den Markt kommen.

Bisher baut Polestar den Hybrid Sportwagen Polestar 1 in kleinen Stückzahlen in Chengdu, der Polestar 2 läuft im Volvo Werk Luqiao von den Bändern. Bevor der Precept auf den Markt kommt, wird der Polestar 3 erscheinen. Bei ihm handelt es sich um ein voll elektrisches SUV.

Stellt sich nur die Frage, warum Polestar trotz schwedischer Wurzeln eine reine China Veranstaltung in Sachen Produktion ist. Dass man Elektroautos in Europa im Zeitalter von Industrie 4.0 günstig produzieren kann, ist kein Geheimnis. Tesla macht es, mal wieder, vor und wird beim Image weiter zulegen. Zusätzlich liegt in lokaler Produktion mehr Nachhaltigkeit, als Produkte um den halben Globus zu transportieren.

Auf Hisingen könnte man darüber nachdenken.

3 thoughts on “Neue Geely Fabrik soll Polestar Elektroautos bauen

  • Das sehe ich genauso. Und wenn dann noch , wie hier bereits berichtet, die Qualität und der Service nicht stimmen, hat es sich bald mit einem guten Image verspielt.

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  • Guten Abend zusammen, ich habe dieser tage den Polestar 2 in Schweden auf der Strasse gesehen. Eigentlich steht VOLVO doch auch für Kombi-PKW´s. Der Polestar 2 trägt eine eindeutige Handschrift, könnte auch VOLVO draufstehen.
    Aber warum dieser Hype mit der Elektromobilität. Sie ist doch leider nicht bis zu Ende gedacht. Weg vom Verbrenner=> OK, warum dann nicht gleich zum Wasserstoffantrieb. Wasserstoff können, auch die in Schweden, endlos erzeugen. Diese Technologie ist nachhaltig und hat Zukunft. Beim C2H2 war die Lagerung das Problem und es wurde gelöst. Beim H2 gilt das gleiche, es wird auch gelöst werden. Die Herstellung von Kupfer für die entsprechenden Leitungen benötigen auch Unmengen an Energie und Chemie. Warum können es die BIG-Four aus Deutschland und die Schweden es nicht vormachen???? Leute, nicht NACH-denken sondern VOR-denken. :-]

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  • Der Polestar 2 war als Volvo konzipiert und wurde erst nachträglich Polestar zugeschlagen. Das stand hier auch irgendwo zu lesen. Was ich auch nicht verstehe ist diese China Fixierung. Warum alles Made in China, während Musk auf Made in Germany setzt? Hat man auf Hisingen keinen Blick für die Entwicklung des Marktes?

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