Verbrennerverbot in Schweden ab 2030?

Schweden scheint sich ebenfalls der von Norwegen, den Niederlanden und Deutschland angestoßenen Initiative zum Verbot von Fahrzeugen mit konventionellen Motoren ab dem Jahr 2030 anschließen zu wollen.

Kommt 2030 das Ende von konventionellen Antrieben in Schweden?
Kommt 2030 das Ende von konventionellen Antrieben in Schweden?

Das verbreitete heute Teknikens Värld und beruft sich dabei auf Ministerin Isabella Lövin. Die Ministerin, Mitglied der Grünen, sieht die Zeit reif für ein Verbot. Nur durch den Umstieg auf alternative Antriebe könne man die Klimaerwärmung begrenzen. Schwenkt auch Schweden auf den Kurs der anderen Staaten ein, dann steigt in der EU die Wahrscheinlichkeit einer einheitlichen Lösung.

Verbrennerverbot trifft Neuzulassungen

Ein Verbot herkömmlicher Antriebe bezieht sich nur auf die Neuzulassung konventioneller Fahrzeuge. Bereits im Verkehr befindliche Autos behalten ihre Zulassung und dürfen auch über das mögliche Verbrennerverbot im Jahr 2030 weiter betrieben werden.

Die schwedischen Hersteller sind für die Zukunft mit alternativen Antrieben gerüstet. Volvo wird 2019 sein erstes Elektroauto auf Basis des neuen XC60 präsentieren. Ausserdem wird man in der Zukunft verstärkt auf Plug in Hybride setzen.

In Trollhättan plant Schwedens neue Automarke NEVS im früheren Saab Werk ab 2020 Elektroautos zu bauen. Wie bereits Lynk & Co will auch NEVS von Anfang voll auf Digitalisierung setzten. Alle Fahrzeuge sollen voll vernetzt sein. Zum Start will NEVS 4 neue Modelle auffahren. Darunter auch ein SUV und ein Hatchback.

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