Video – Volvo Kangaroo detection

Volvo will die Sicherheit auf den Straßen des Sub-Kontinents erhöhen. Zur Erkennung der Kängurus nutzt der schwedische Hersteller einen Radarsensor im Kühlergrill und eine fortschrittliche hochauflösende Kamera hinter der Windschutzscheibe. Bei der Technik handelt es sich um eine Weiterentwicklung des automatischen Notbremssystems mit Fußgänger- und Fahrradfahrerkennung, das Volvo auch in Deutschland anbietet.

Es gibt aber einen wichtigen Unterschied: „Während die Volvo Fußgänger-Erkennung auf den Stadtverkehr ausgelegt ist, konzentriert sich unsere Känguru-Sicherheitsforschung auf Situationen bei Autobahntempo“, erläutert Martin Magnusson, Senior Safety Engineer bei Volvo Cars. „Kängurus sind unberechenbare Tiere, denen man nur schwer ausweichen kann, aber wir sind zuversichtlich, unsere Technik so verfeinern zu können, dass wir die Tiere erkennen und Kollisionen auf dem Highway vermeiden können.“

„In Schweden haben wir das Verhalten größerer und langsamerer Tiere wie Elche, Rentiere und Kühe untersucht, die eine ernstzunehmende Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen“, fährt Martin Magnusson fort. „Kängurus sind viel kleiner und verhalten sich unvorhersehbar. Deswegen ist es so wichtig, dass wir unsere Technik hier vor Ort mit echten Kängurus in ihrer natürlichen Umgebung testen und abstimmen. Mit dem Volvo City Safety System haben wir eine fortschrittliche Technik, die innerhalb von Millisekunden die Bremsen vorbereitet – viel schneller als je ein Mensch reagieren würde. Wenn der Fahrer unaufmerksam ist, warnt ihn das System zunächst und leitet dann eine Notbremsung ein, um eine Kollision zu vermeiden.“

Die Arbeit an der „Kangaroo detection“ ist einer der Schwerpunkte der Volvo Sicherheitsforschung. Ziel ist die Umsetzung der Volvo Vision 2020: Niemand soll dann mehr in einem neuen Volvo bei einem Unfall schwer verletzt werden oder ums Leben kommen.

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