Volvo Cars liegt auf Vorjahresniveau – trotz Covid-19

Volvo manövriert gut durch die Krise – trotz Covid-19. Das ist das Resümee eines Reuter Interviews von Volvo Cars CEO Håkan Samuelsson. Der Hersteller aus Göteborg ist optimistisch für das zweite Halbjahr. Auch, wenn eine aufkommende zweite Corona Welle Sorgen bereitet.

Håkan Samuelsson mit seinem 1967 Volvo 1800 S
Håkan Samuelsson mit seinem 1967 Volvo 1800 S

Juli und August lief für Volvo Cars gut, der September begann ungefähr auf dem Niveau des Vorjahrs. Für den Rest des Jahres erwartet Samuelsson Verkaufszahlen, die in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Für die beiden Werke in Göteborg und Gent meldet Volvo volle Auslastung. Luft nach oben wäre aber noch in den Fabriken in China und in der Produktion in Nordamerika.

Fusionsgespräche wieder aufgenommen

Der Plan von Geely, Volvo Cars mit dem chinesischen Hersteller zu verschmelzen, lag für einige Monate auf Eis. Geely strebte stattdessen eine Notierung am Shanghai Star Market an. Die unterbrochenen Fusionsgespräche wurden zwischenzeitlich wieder aufgenommen. Im Reuters Interview sagte Samuelsson, dass er Ergebnisse zum Jahresende erwarte. Die Fusion von Geely und Volvo Cars könnte das Ende der Eigenständigkeit der schwedischen Marke sein. Allgemein wird erwartet, dass als ein Resultat vermehrt Technologie und Kompetenz nach China verlagert wird.

Mit Bildmaterial von Volvo Cars

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