Volvo Cars verkauft Emissionsrechte an Ford

Die Zeiten sind herausfordernd, da können Sondereinnahmen nie schaden. Volvo Cars ist mit der boomenden Nachfrage nach Plug-in-Hybriden gut aufgestellt. Die CO2 Bilanz dieses Jahr ist mehr als ausgeglichen, die Umweltziele der EU hält die Marke ein. Mit dem aufgelaufenen Emissions-Guthaben können die Schweden weitere Einnahmen generieren.

Volvo verkauft Emissionsrechte an Ford

Emissionspool mit Ford

Der frühere Eigentümer Ford will mit Volvo einen Emissionspool gründen. Volvo bringt überschüssige Emissionsrechte ein und verdient damit Geld. Das berichtet SverigesRadio. Für Ford läuft es im Moment nicht gut. Die Auslieferung des Elektroautos Mustang Mach-E hat noch nicht begonnen, mit der Plug-in-Hybrid Sparte gibt es Probleme.

Die Auslieferung des Ford Kuga Plug-in-Hybrid ist wegen Brandgefahr gestoppt, im schlimmsten Fall könnte das SUV Feuer fangen und abbrennen. Ford zieht, wo möglich, bereits gelieferte Fahrzeuge aus dem Verkehr bis zur Lösung der Probleme. Der Kuga fehlt in der CO2 Bilanz, die Ziele rücken in weite Ferne. Erfüllt der Hersteller die Vorgaben der EU nicht, riskiert er hohe Strafzahlungen. Zu Umgehung will Ford Emissionsrechte von Volvo kaufen.

Für den Moment bleibt unklar, welchen Betrag Volvo dadurch erlösen wird. Der Hersteller verweist lediglich auf die Bilanz des Jahres 2020, welche die Einnahmen ausweisen wird. Die Bilanz wird aber erst im kommenden Jahr publiziert. Klar hingegen ist, wofür man in Göteborg das Geld verwenden möchte.

Die zusätzlichen Einnahmen sollen für Projekte eingesetzt werden, um die Klimaneutralität im Jahr 2040 zu erreichen.

Mit Bildmaterial von Volvo Cars

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.