Volvo Plug-in-Hybride erhalten keinen Umweltbonus mehr

Mit der Umstellung  auf das WLTP Prüfverfahren zum 1. September hat sich einiges geändert. Im neuen Zyklus dauert der Labortest nun zehn Minuten länger und kommt nur noch auf 13 Prozent Stillzeit. Die gesamte Zykluslänge simuliert mit 23,25 Kilometern eine mehr als doppelt so lange Strecke wie der bisherige NEFZ.

Volvo XC90 T8 Plug in Hybrid Twin Engine. Bild: Volvo Cars

Die Maximalgeschwindigkeit liegt bei 131 statt bisher 120 Kilometern pro Stunde, und ist damit näher an der Praxis. Der NEFZ galt seit Anfang der 1990er Jahre. Mit der Einführung des WLTP Verfahrens sind Plug-in-Hybride nur noch dann förderfähig, wenn sie weniger als 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Für Volvo hat die WLTP Umstellung unmittelbare Konsequenzen. Alle aktuell verfügbaren Plug-in-Hybride der schwedischen Marke fliegen aus der Förderung.

Das betrifft laut Branchenportal Kfz Betrieb S90 T8 Twin Engine, V90 T8 Twin Engine, XC90 T8 Twin Engine und den neuen XC60 T8 Twin Engine. Für Volvo dürfte die neue Einstufung zu verkraften sein.

Der Umweltbonus wurde seit seiner Einführung im Juli 2016 bislang laut Bafa nur für 75.338 Fahrzeuge abgerufen. Beliebtestes Fahrzeug, aus schwedischer Sicht, war die alte Version des Volvo V60 die ebenfalls aus der Förderung genommen wurde. Sie wurde für 746 Fahrzeuge in Anspruch genommen. Das Bundesamt bezuschusst weiterhin jeden Kauf eines förderfähigen Plug-in-Hybrids mit 1.500 €.

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