Volvo XC90 – 24.000 Bestellungen

Der neue Volvo XC90 ist so etwas wie das Schicksalsauto für die Schweden. Die erste komplette Neuentwicklung seit langer Zeit, neue Plattform, neuer Antriebsstrang. Die Liste könnte man beliebig erweitern. Zusätzlich bewegt sich Volvo in einem neuen, höheren Preissegment. Da kann man schon feuchte Hände bekommen.

Volvo XC90 T6, Testfahrt Tarragona, Spanien. Bild: Volvo Cars.
Volvo XC90 T6, Testfahrt Tarragona, Spanien. Bild: Volvo Cars.

Mittlerweile sollte man leicht entspannt sein, denn es stehen in Göteborg 24.000 Bestellungen in den Büchern. Was aus mehreren Gründen ein grandioser Erfolg ist. Kein normal Sterblicher hat bisher eine Probefahrt gemacht, und trotzdem haben 24.000 Kunden ihre Bestellung unterschrieben. In der Woche, als die ersten Presseberichte und Testfahrten rund um den Globus publiziert wurden, sollen nach internen Gerüchten alleine 5.000 Bestellungen eingegangen sein.

Der neue XC90 ist teuer, für einen Volvo. Eine Hürde scheint das nicht zu sein, beweisen 24.000 Bestellungen. Der erste Schritt einer Höherpositionierung ist damit als Erfolg einzubuchen, denn kaum ein Kunde wird die Basisvariante bestellt haben. Großzügige Ausstattung, alles was geht, ist der Trend. 24.000 Bestellungen, damit wäre bereits die halbe Jahresproduktion ausverkauft. Rollt der Neue endlich zu den Händlern, ist mit zunehmender Nachfrage zu rechnen. Viele Kunden wollen immer noch in Natura sehen, fühlen, fahren, bevor sie bestellen.

Eine schwedische Zeitschrift hat den Umsatz ausgerechnet, der durch 24.000 Bestellungen in die Volvo Kassen kommt. Dabei ist die beeindruckende Summe von 13.4 Milliarden Kronen, rund 1.4 Milliarden € heraus gekommen. Ohne Sonderausstattungen, versteht sich. Nicht schlecht, bei Vorbestellungen ohne jede Probefahrt.

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